Bonn, 8. Oktober 2012 (bdu)

Die vielfach diskutierten Quotenregelungen haben nach Einschätzung der Personalberatungsbranche zwar dazu beigetragen, dass Unternehmen in Deutschland mehr weibliche Führungskräfte als bislang einstellen wollen. Allerdings verhindert der Mangel an geeigneten Bewerberinnen bislang eine deutlich höhere Frauenquote. Die Personalberater sehen hierin den wichtigsten Grund für den nicht zufriedenstellenden Anteil von weiblichen Fach- und Führungskräften. Zu diesen Ergebnissen kommt die Panel-Befragung „Karriere von Frauen in Fach- und Führungskräftepositionen“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) unter Entscheidungsträgern aus rund 530 Personalberatungsgesellschaften. Michael Heidelberger, Vorsitzender des BDU-Fachverbandes Personalberatung: „Besonders für Vorstands- und Aufsichtsratsposten werden berufs- und führungserfahrene Kandidaten 45+ gesucht. Genau diese Alterskohorte ist bei den besonders qualifizierten Frauen zur Zeit noch schmal. Bis Einsteiger ins Management aufsteigen, dauert es aber zwischen acht und zehn Jahren. Der notwendige Unterbau muss daher erst nach und nach geschaffen werden, um den Anteil schrittweise zu erhöhen.“

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